ChefdirigentHoward Griffiths wurde in England geboren, studierte am Royal College of Music in London und lebt seit 1981 in der Schweiz. Er ist ab Juli 2011 künstlerischer Leiter und erster Gastdirigent des Sinfonie Orchesters Biel. Seit der Saison 2007/08 ist Griffiths zudem Generalmusikdirektor des Brandenburgischen Staatsorchesters. Von 1996 bis 2006 war Howard Griffiths künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Zürcher Kammerorchesters, dessen ausgezeichnete Tradition er in jeder Beziehung erfolgreich weiter geführt hat. Griffiths tritt weltweit als Gastdirigent mit führenden Orchestern auf: Dazu gehören das Royal Philharmonic Orchestra London, das Orchestre National de France, das Tschaikowsky Sinfonieorchester des Moskauer Radios, das Israel Philharmonic Orchestra, das WDR-Sinfonieorchester sowie das English Chamber Orchestra und die Northern Sinfonia. Howard Griffiths ist immer wieder für aussergewöhnliche Projekte zu begeistern, so führte er beispielsweise mit dem Sinfonieorchester Basel Gustav Mahlers «Sinfonie der Tausend» mit über tausend Mitwirkenden auf und leitete erfolgreiche Crossover-Projekte mit Giora Feidman, Roby Lakatos, Burhan Öçal oder Abdullah Ibrahim. Griffiths ist zudem seit 2010 künstlerischer Leiter der Camerata Schweiz. Mehr als achtzig CD-Aufnahmen bei verschiedenen Labels zeugen von Griffiths’ breitem künstlerischem Spektrum. Sie enthalten unter anderem Werke von zeitgenössischen schweizerischen und türkischen Komponisten sowie Ersteinspielungen von wiederentdeckter Musik aus dem 18. und dem 19. Jahrhundert. Seine Aufnahmen aller acht Sinfonien des Beethoven- Schülers Ferdinand Ries haben von der Kritik weltweit grosses Lob erhalten. Howard Griffiths ist auch in der Förderung junger Musikerinnen und Musiker äusserst engagiert. Dies spiegelt sich in seiner Tätigkeit bei der Orpheum Stiftung zur Förderung junger Solistinnen und Solisten wider, deren künstlerischer Leiter er seit 2000 ist. 2006 wurde Griffiths wegen seiner Verdienste um das Musikleben in der Schweiz von Queen Elizabeth II zum «Member of the British Empire» ernannt. | ![]() |
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